Vierter Platz im Parallelsprint in Slowenien

Bei schwierigen Pistenverhältnissen fährt Johanna Holzmann auf den 4. Platz.

Aufgrund der Verletzungsmisere des deutschen Telemark-Teams und der Prüfungszeit an den Universitäten schickte der DSV nur eine vierköpfige Delegation zu den Weltcuprennen nach Slowenien. Der erste Renntag musste aufgrund eines Schneesturms abgesagt werden. Die Neuschneemengen sorgten für schwierige Pistenverhältnisse beim heutigen Parallelsprint. Die Qualifikation war schon von Stürzen geprägt. Glücklicherweise blieb das DSV-Team davon verschont und alle Athleten konnten sich qualifizieren.

Für die Weltcupführende Johanna Holzmann kam es schon im ersten Durchgang zum Aufeinandertreffen auf die starke Norwegerin Guro Helde Kjoelseth. Die anspruchsvollen Bedingungen durch die schlagige Piste und aufziehenden Nebel waren für die Athleten eine Nervenprobe. Äußerst knapp konnte sich die Oberstdorferin durchsetzen und siegte auch im Viertelfinale. Im Halbfinale schied sie gegen die spätere Siegerin Jasmin Taylor aus Großbritannien aus. Auch im kleinen Finale zog Holzmann den Kürzeren und musste sich mit dem vierten Platz begnügen.

Die weiteren DSV-Athleten lieferten sich enge Zweikämpfe, kamen aber nicht in die nächste Runde. Für den Telemark-Weltcup ist während der Olympischen Spiele eine Wettkampfpause, die die Fahrer nach fünf Wochen auf Achse auch dringend benötigen. Im März finden die nächsten Rennen in Norwegen und Frankreich statt.

Damen:

1. Platz Jasmin Taylor (GBR)
2. Platz Argeline Tan Bouquet (FRA)
3. Platz Beatrice Zimmermann (SUI)

4. Platz Johanna Holzmann (SC Oberstdorf)
9. Platz Antonia Kneller (SC Garmisch)

Herren:

1. Platz Stefan Matter (SUI)
2. Platz Trym Nygaart Loeken (NOR)
3. Platz
Philippe Lau (FRA)

17. Platz Robin Kraft (SC Rothenberg)
17
. Platz Leonhard Müller (WSV Unterjoch)

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